ASV Ulmtal e.V. Greifenstein

        

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ASV-Ulmtal e.V. - Die Seiten für die Jungfischer

Sechstes Angelcamp für Jungfischer
25. bis 27. Juni 2010 - Teichanlage "Grube Rassel"

Bildbericht von Harald Heuser


Wir danken allen Helfern und Organisatoren des Angelcamps, insbesondere Dirk Hemann, Thomas Keul, Rudi Beck, Michael Michel und Walter Bier. Natürlich auch für die Unterstützung einiger Mütter und Väter.

Bei den Angelcamps der letzten beiden Vorjahre mussten wir wegen der ungünstigen Wetterlage die Dauer auf jeweils einen Tag verkürzen. In diesem Jahr, bei unserem 6. Angelcamp, waren die Wetterbedingungen mehr als optimal!

Wir hatten durchweg sonniges und sehr warmes Wetter.

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ASV-Jungfischer und die Betreuermannschaft


Nach einer kurzen Ansprache durch den Vorsitzenden und den Jugendwart startete die Veranstaltung traditionsgemäß mit MiMi´s Eierpfanne. Die Riesengusspfanne mit ordentlich Eier, Speck und Wurst, erhitzt auf Schwedenfackeln, ist beim Jugendcamp nicht mehr wegzudenken. Alle Campteilnehmer haben es Michael Michel mit einem guten Appetitt und zufriedenen Gesichtern gedankt.


Am Freitagabend wurden die Zelte am großen Weiher aufgestellt.


Am Samstagmorgen, nach einem reichlichen Frühstück in unserer Vereinshütte, wurde ein "Ausflug" an den Ulmbach vorbereitet. Unter der Anleitung von Rudi Beck und Dirk Hemann sollten die Campteilnehmer die Grundzüge einer biologischen Gewässeruntersuchung kennen lernen. Dazu wurden den ASV-Jungfischern vorab mit einer kleinen Computerpräsentation die typischen "Bewohner" unserer heimischen Fließgewässer vorgestellt.

Da ja bekanntlich "alle Theorie grau ist", fuhren die beiden Betreuer mit den Jugendlichen an den Ulmbach. Für die Gewässeruntersuchung wurde eine Strecke vom Beilsteiner Hundshof bis zum Sportplatz ausgewählt. Zu Beginn zeigten Rudi und Dirk mit welcher Technik die "Fundstücke" gesucht und eingesammelt werden.


Mit Küchensieb, Eimer und Pinzette ausgestattet zogen die "jungen Biologen" in kleinen Gruppen los um "Ulmbachtierchen" zu sammeln.


Schnell stellten die jungen Forscher fest, dass so eine Untersuchung auch ganz schön mühsam sein kann. Im steinigen Bachlauf muss man immer aufpassen und schauen wohin man tritt. Und immer in gebückter Haltung, strengt ganz schön an!


Hier präsentiert Rudi einen typischen Ulmbachbewohner, einen Krebs. Bei den agilen Tierchen muss man aufpassen und sie richtig anpacken. Sonst kann das schon mal ordentlich zwicken.


Die Jungfischer waren mit Begeisterung bei der Sache. Wollte man nun doch herausfinden, welches Nahrungsangebot den heimischen Fischen, besonders den Bachforellen, zur Verfügung steht.


Viele Steine wurden hochgehoben und begutachtet. Alle Lebewesen die sich auf den Steinen zeigten, wurden behutsam mit den Spezialpinzetten abgenommen und in Eimern mit Ulmbachwasser gesammelt.


Jahreszeitlich bedingt führt der Ulmbach relativ wenig Wasser. Das schränkt natürlich auch den Lebensraum der Bachbewohner ein.


Nach getaner Sammelarbeit trafen sich die Teams beim Basaltbrunnen der kleinen Parkanlage unterhalb der Beilsteiner Burg. Nun geht´s zurück in die ASV-Vereinshütte um die Sammlung auszuwerten.


Alle sind sehr konzentriert bei der Arbeit. Rudi und Dirk hatten zuvor erklärt, dass nun jedes gefundene Tierchen, je nach Kategorie wie z.B. Köcherfliegen, Schneckentierchen, Steinfliegen etc., auf einen weißen Plastikteller abgelegt wird. Nur so kann man nach dem Sortiervorgang die Mengen der jeweiligen Gattungen erfassen.


Nachdem die Auswertung komplett war, hat Dirk alle gesammelten Exemplare wieder in einem Eimer zurück an den Ulmbach transportiert und in den Bach zurückgesetzt. Natürlich wurde an diesem Vormittag keine Profiauswertung erstellt. Aber die gesammelten "Indikator-Tierchen" ließen das Fazit zu, dass die untersuchte Ulmbachstrecke der Gewässergüteklasse II zuzuordnen ist.


So bekamen die Jungfischer einen Einblick in die Arbeit von engagierten Anglern, die solche und ähnliche Untersuchungen regelmäßig durchführen. Ihnen wurde aber auch bewußt, wie anfällig und sensibel der "Lebensraum Bach" gegenüber Störungen ist. Angeln ist eben nicht nur Fische fangen, sondern auch Verantwortung für Hege und Pflege der Gewässer übernehmen.


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