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| Die eigene Wurmzucht |
| (Köder, NN) |
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Eine Plastikkiste ohne Grifflöcher (Größe mindestens 30X30X40) wird lagenweise mit Katzenstreu, ungedüngter Blumenerde, Kaffeesatz, Laub und eingeweichten Schnipseln von Eierkartons befüllt. Oben drauf kommt eine Lage Moos.
Auf die Oberfläche kommen dann 20-30 Mistwürmer oder Dendrobena (nur die lassen sich züchten) und die Nahrung: Kaffeesatz, Laub, Salat-, Gemüse- oder Unkrautblätter, Gras (nur wenig), usw., aber nichts, was schnell schimmelt (keine Fleisch- und Essenreste, kein weiches Obst). Diese Nahrung muss wöchentlich ergänzt werden, verschimmeltes entfernen.
Lege auf die Kiste ein luftdurchlässiges Tuch und binde es zu. Stelle die Kiste in einen kühlen Keller, im Frühjahr und Herbst kannst du die Kiste auch an einen schattigen Platz im Garten stellen.
Nach dem Erstbesatz vergehen 7 bis 12 Wochen, bis sich die ersten Nachkommen zeigen. Die Geschlechtsreife der geschlüpften Jungen wird erst nach etwa 30-50 Wochen erreicht. Tauwürmer werden in der Regel bis zu zwei Jahren alt. In Einzelfällen kann es auch einmal vorkommen, dass der ganze Besatz stirbt. Auslöser hierfür können Parasiten oder Infektionen sein. Hier bleibt einem nichts anderes übrig als alles zu "entsorgen", die Kiste sorgfältig zu reinigen und es erneut zu probieren.
Zu feuchte Erde schimmelt sehr schnell, es ist daher unbedingt nötig, dass genug Luft an den Behälter kommt. Alle 5 bis 6 Monate sollte der Inhalt der Kiste komplett erneuert werden. Die beste Temperatur zum Hältern von Würmern liegt bei 8 °C, dabei fressen die Würmer wenig, bleiben aber trotzdem munter. Über 20 °C gehen Mistwürmer ein, Dendrobenas vertragen etwas höhere Temperaturen.
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