ASV-Ulmtal e.V. - ulmbach
ASV Ulmtal e.V. Greifenstein

        

Drucken Drucken      
Startseite
Wir über uns
Aktuelles
Veranstaltungstermine
Besatz
Jungfischer
Bilder
Bilder akt. Fänge
Tipps & Tricks
Links
Archiv
Kontakt
Impressum
font-size

...zurück zu "Wir über uns - Ulmbach"


Was schwimmt im Ulmbach ?



Der Ulmbach

Der Ulmbach entspringt im Bereich der Landesgrenze von Hessen zu Rheinlandpfalz etwas unterhalb der Krombachtalsperre (Westerwald) in einer Höhenlage von etwa 480m über N.N., nach 9,3 km erreicht der Ulmbach bei 295m über N.N. die Ulmtalsperre.

In diesem Abschnitt kann der Bach als ein typisches Gewässer der Forellenregion bezeichnet werden, das Gefälle beträgt 19,9%.

Von der Quelle bis zur Ortslage von Driedorf-Münchhausen befindet sich der Bachlauf noch in weitgehend naturnahem Zustand, er wird von einem naturgemäßem geschlossenen Gehölzsaum begleitet. Allerdings macht dort der Viehvertritt dem schmalen Bachlauf immer mehr Probleme. Vorher war dieser Abschnitt die „Kinderstube“ der Bachforellen und vom ASV Ulmtal e.V. mit strengem Schutz belegt, er wird zu keiner Zeit beangelt.

Ulmbach bei Münchhausen 04/2000

Inmitten des Driedorfer Ortsteils befindet sich die erste sogenannte „Querverbauung“ unterhalb der Brücke an der Kapelle. Sie dient als Löschwasserrückhalt der Brandbekämpfung, die Stauhöhe beträgt 0,5m und der Rückstau ca. 200m.


Ulmbachbrücke in Münchhausen 07/1997

Im nachfolgenden Abschnitt bis zur Ulmtalsperre schlängelt sich der Bachlauf durch einen Wiesengrund unterhalb von Driedorf-Seilhofen und Greifenstein-Rodenberg, bis er die Ortsgrenze von Greifenstein-Beilstein erreicht.

Im Beilsteiner Ortsteil Haiern wird der Bach durch eine weitere Querverbauung, etwas über 1m hoch, aufgestaut. Dieser Stau dient vornehmlich dem Löschwasserrückhalt, ist aber auch wegen seiner einfachen Zugänglichkeit ein beliebter Angelplatz. Der Stau wird aber zur Winterzeit wegen der drohenden Hochwassergefahr geöffnet.

Ulmbach-Staumauer in Beilstein-Haiern 07/1997

Der Bach fließt nun weiter mitten durch Haiern hindurch, am Sportplatz vorbei, bis er in der Nähe der Beilsteiner Burganlage wieder durch ein Wehr etwas über 1m hoch aufgestaut wird.

Wehr zur Walzenmühle (unterhalb vom Sportplatz) in Beilstein 07/1997

Er fließt durch den alten Ortskern hindurch, eng gesäumt durch Bebauung die direkt bis ans Bachufer grenzt, bis er wieder durch zwei dicht aufeinanderfolgende Wehre „durchschnitten“ wird.

Beilstein - oberes Wehr 07/1994

Mit einer Höhe von etwa 1,70m pro Wehr überwindet der Bach so auf eine Länge von nur 80m einen Höhenunterschied von etwa 3,40m. Auch diese beiden Wehre sind beliebte Angelplätze.

Beilstein - unteres Wehr 07/1994

Nun verlässt der Bachlauf den Ortsbereich von Beilstein und fließt etwa 1km durch einen Wiesengrund, auf der rechten Seite immer dicht an die aufsteigenden Hänge des Tales angelegt, bis er die Gemarkung des Ortsteiles Wallendorf erreicht.

Einige hundert Meter außerhalb von Wallendorf wird der Bachlauf wiederum von einer Querverbauung, dem Wallendorfer Wehr „unterbrochen“.

Ulmbach - Wallendorfer Wehr 09/2000

Bis zum Erreichen der Talsperre „meandert“ der Bach nun durch ein etwa 300m langes Teilstück. Hier wird das Gewässer links und rechts durch eine z.T. „urwaldähnliche“ Baumlandschaft gesäumt.

Ulmbach - zwischen Wallendorfer Wehr und Talsperre 09/2000

Bei 265m über N.N. unterhalb der Talsperre beginnt der letzte Abschnitt dieses Gewässersystems, es erreicht die „ASV-Grenze“ (Gemarkung Greifenstein-Allendorf / Leun-Bissenberg) nach etwa 7km bei 180m über N.N., das Gefälle beträgt 12,1% entsprechend der unteren Forellenregion.

Im Gegensatz zum Oberlauf fließt der Bach nun meist an der linken, steileren Seite des Ulmtals entlang. Im Außenbereich werden die Ufer von Erlen und Weiden gesäumt. Die Landschaft wird in diesem Abschnitt insgesamt noch etwas intensiver landwirtschaftlich genutzt.

Ulmbach zwischen Holzhausen und Ulm 05/2002

Die unbefugte Nutzung des Baches durch eingezäunte Viehtränken und „verdeckte Pumpstationen“ haben in der Vergangenheit immer wieder vereinzelt zu Konflikten zwischen „Schützern“ und „Nutzern“ geführt.

Ulmbach - Viehtränke zwischen Holzhausen und Ulm 05/2002

Trotz allem ist derzeit die Wasserqualität insgesamt als gut (Güteklasse II – mäßig belastet) zu bezeichnen, dies belegt u.a. auch der gute Bestand an Krebsen und Bachforellen. Auch die nun schon seit über 20 Jahren vom ASV regelmäßig durchgeführten Hege- und Pflegemaßnahmen haben sich äußert positiv auf den Zustand des Gewässers ausgewirkt.

Zur Kontrolle werden von den ASV-Gewässerwarten regelmäßig Wasserproben an festgelegten Entnahmestellen gezogen und chemisch / biologisch untersucht.

Ulm/Allendorf - Der Eidebach, ein kleiner Nebenbach 05/2002

„Bedingt naturnah“ stellt sich der Ulmbach unterhalb der Ulmtalsperre dar, in den Ortslagen von Holzhausen, Ulm und Allendorf bestehen allerdings größere siedlungsbedingte Eingriffe, so z.B. Uferbefestigungen durch Mauerwerk bzw. Betoneinfassungen.

In seiner letzten „Etappe“ erreicht der Ulmbach nach ca. 3km (gerechnet ab der „ASV-Grenze“) den Leuner Stadtteil Biskirchen. Hier endet seine „Reise“! Das sonst eher enge Ulmtal öffnet sich nun weit und gibt den Blick in die Flußauen der Lahn frei. Der kleine „muntere“ Ulmbach mündet nun in die große „träge“ dahinfließende Lahn.

...Seitenanfang


Startseite | Wir über uns | Aktuelles | Veranstaltungstermine | Besatz | Jungfischer | Bilder | Bilder akt. Fänge | Tipps & Tricks |
Links | Archiv | Kontakt | Impressum
Copyright © 2002 ASV-Ulmtal e.V., alle Rechte vorbehalten (Rechtliche Hinweise)