ASV-Ulmtal e.V. - ulmtalsperre
ASV Ulmtal e.V. Greifenstein

        

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Was schwimmt in der Ulmtalsperre ?



Die Ulmbachtalsperre

Die Ulmbachtalsperre (kurz: Ulmtalsperre) wurde zum Zwecke des Hochwasserschutzes für die darunterliegenden Ulmtalgemeinden - Holzhausen, Ulm und Allendorf - Mitte der 60er Jahre errichtet.

Das Gewässer liegt direkt an der Kreisstraße zwischen den Greifensteiner Ortsteilen Beilstein und Holzhausen.

Ulmtalsperre im September 2003 - Foto von Alexander Döll

Inzwischen ist sie ein beliebtes Naherholungsziel für Badegäste, Campingfreunde, und natürlich für die Angler des ASV-Ulmtal. Auf dem gut ausgebauten, ca. 2,5 km langen Rundweg sind zu jeder Jahreszeit Spaziergänger, Läufer und Radfahrer anzutreffen.

Ulmtalsperre im Herbst 11/2001

Mit einer durchschnittlichen Länge von 700m und einer durchschnittlichen Breite von 250m beträgt die nutzbare Wasserfläche etwa 17,75 ha.

Ihrem Zweck als Rückhaltebecken entsprechend wird allerdings mehrfach im Jahr, insbesondere im Winter und Frühjahr, der Wasserspiegel gehoben und gesenkt. Dies macht die Planung und Durchführung der Besatz- und Hegemaßnahmen nicht immer leicht.

Das nachfolgende Bild zeigt den stark befestigten Bereich der Vorsperre. Wenn der Ulmbach "wild" wird, staut sich das Wasser und überflutet links und rechts den Wiesengrund.

Das letzte Stück Ulmbach vor der Talsperre


Sobald der Bach die Vorsperre mit dem Geröllfang passiert hat, schießt das Wasser in ein Becken aus Basaltsteinen. Führt der Bach Hochwasser, kann man hier auf der Brücke vor lauter Getöse kaum noch sein eigenes Wort verstehen.

Durch die Vorsperre schießt der Ulmbach in ein Bachbett aus Basalt


Im März 2007 wurden in die Vorsperre neue Rohre eingebaut. Sie sind mit Messinstrumenten versehen, welche den Wasserdurchfluss ermitteln. Die Werte werden elektronisch an die Leitzentrale im Betriebsgebäude gemeldet.

Nun kann die Wassermenge gemessen werden - 03/2007


Unterhalb der Brücke verläuft der Bach in seinem "steinernen Bett" in einem Rechtsbogen, bis er sich nach etwa 150m zur Talsperre verbreitert.

Blick über die Talsperre Richtung Damm


Hier kann man noch einmal deutlich die Brücke und die Vorsperre sehen. Bei Hochwasser läuft das Wasser über diese Betonbarriere und bringt trotz Geröllfang allerlei Unrat und Treibgut mit.

Die Brücke über der Vorsperre und dem Geröllfang 03/1992


An dieser Stelle macht sich der Bach zur Talsperre "breit". Links ist das waldseitige Steilufer zu sehen (diese Seite darf nicht beangelt werden), rechts im Vordergrund eine Flachwasserzone mit Schilfbewuchs. In dieser Zone laichen, wenn es der Wasserstand zuläßt, einige der hier vorkommenden Fischarten ab. Im Hintergrund erkennt man den Damm.

Talsperre im Mai - rundherum grün 05/2002


Fast der gleiche Blickwinkel wie beim vorherigen Bild, allerdings mit einer anderen "Zoom-Einstellung". Es ist Hochsommer und die Pflanzenvielfalt ist gut zu erkennen, hier fühlen sich Insekten und Amphibien besonders wohl. Libellen, Frösche und auch Ringelnattern sind hier anzutreffen.
Allerdings wurde der "Turm" im Jahr 2006 abgerissen

Die vielseitige Ufer-Vegetation in der Flachzone 08/2002


Nun ändert sich die Blickrichtung, vom Damm aus blickt man in Richtung Liegewiese. Im Sommer haben hier die Badegäste und Schlauchbootfahrer Vorrang, angeln ist dann nur früh morgens oder spät abends möglich.

Der vordere Teil der Talsperre im Herbst - gut sichtbar der Nichtschwimmerbereich 10/2007


Im Herbst "gehört" die Talsperre ausschließlich den Anglern, in dieser Jahreszeit wurden bisher die kapitalsten Fische gefangen. Allerdings wird bereits ab Mitte September das Wasser für den so genannten Winterstau stark abgesenkt.

Herbstwald - Blick auf Talsperre und Damm - im Vordergund die Liegewiese für die Badegäste 10/2007


Der gleiche Blickwinkel im Frühjahr. Es ist nun Ende April und der Wasserspiegel hat fast seinen Höchststand erreicht, die Angelsaison hat bereits Anfang des Monats wieder begonnen. Auf Raubfische darf allerdings erst ab Anfang Juni geangelt werden.


Es grünt so grün - fast die gleiche Aufnahme im Frühjahr 04/2000


Der Winterstau hat seinen Tiefststand erreicht. Auf den nachfolgenden Aufnahmen ist zu erkennen, wie es in dem Bereich vor dem Damm im Winterhalbjahr aussieht. Ein befahrbarer Weg zum Grundablass teilt das verbliebende Wasser.

Für die Fische wird´s in dieser Zeit ziemlich "eng"! Wenn bei diesem geringen Wasserstand noch über Wochen starker Frost hinzukommt, sind Verluste im Fischbestand unvermeidbar.

Diese Situation hat sich aber nach der Dammsanierung im Sommer 2012 wesentlich verbessert, da im Zuge dieser Arbeiten auch einige tausend Tonnen Schlamm entsorgt wurden.

Der Winterstau - nur noch wenig Wasser in der Talsperre 12/2007


Im Bildhintergrund sind die "alten Windungen" des Ulmbachs gut zu erkennen. Die Tage des großen Wasserentnahmeturmes sind gezählt, das markante Bauwerk wird abgerissen. Es soll einer modernen, wartungsärmeren und voll elektronisch gesteuerten Anlage weichen.

Im März 2006 war es soweit. Ein "Monsterbagger" hat binnen weniger Tage den alten Wasserentnahmeturm abgetragen.

Das Ende des Wasserentnahmeturm - 03/2006


Die verbleibenden zwei kleinen Seen links und rechts des Weges werden dann mit Netzen leergefischt. Eine wirklich mühsame und schweißtreibende Angelegenheit, glücklicherweise muß diese Maßnahme nicht allzu oft durchgeführt werden.

Im Spätherbst 2006 war der Turm und der ehemalige Grundablass verschwunden und wurde durch ein neues Bauwerk ersetzt.

Der neue Grundablass - 12/2006

Der neue Grundablass - 12/2006


Ein Blick vom Damm auf das Anfang 2007 fertiggestellte neu gebaute Betriebsgebäude. Der Staudamm bildet für Fische aller Arten ein unüberwindliches Hindernis, u.a. ein Grund dafür, dass der Lauf des Ulmbachs nicht in das Projekt zur Wiederansiedlung des Lachses aufgenommen werden konnte.

Das Betriebsgebäude unterhalb des Dammes - der Ulmbach setzt seinen Weg in Richtung Lahntal fort 04/2007


Aus dem Gebäude am Fuße des Dammes ragen zwei mächtige Rohre, hierdurch schießt das Wasser (in kontrollierter Menge) mit hoher Geschwindigkeit in ein Becken um dann wieder "beruhigt" seinen Weg im Bachbett fortzusetzen.

Das Betriebsgebäude unterhalb des Dammes - 04/2007


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